Von historisch-künstlerischem Wert sind:

 

1. Die Gesamtanordnung in ihrer abgestuften Beschaffenheit: der graue und unbearbeitete Stein der Krypta in Form von mit Zinnenwerken und Festungstürmen gekrönten Mauern. Der weiß bläuliche Stein der gotischen Kirche, dessen Kanten perfekt verarbeitet sind. Die vergoldete Bronzestatue von Christus, ein König aufgrund seiner erlösenden Liebe, die durch seine gekreuzigten Arme ausgedrückt wird, während er seinen Segen ausspricht.

Architekt:  Enrique Sagnier (1858-1931).

2. Das Portal zur Krypta, mit modernistischen Einschlägen (1904-1909) und den Skulpturen von Eusebio Arnau: Die Jung-frau des Ordens der barmherzigen Brüder (Virgen de la Merced) und zu ihrer Seite jeweils Santiago und San George, mit den Evangeliensängern als Kapitelle.

3. Das Innenmosaik im Zentrum, das folgende drei Szenen darstellt: Die Übergabe der Grundbesitze an den heiligen Juan Bosco in der Basilika der barmherzigen Brüder, die Wall-fahrtskapelle als Mittelpunkt der Palmenzweigwallfahrt, und die vereinten allegorischen Engel, die dem Heiligenbild Gottes den Tempel darbieten. Hierbei handelt es sich um ein Werk der Ateliers Bru, und die Eröffnung fand 1941 statt.

4. Auf der rechten Seite, die Kapelle der Ewigen Anbetung (Adoración Perpetua) des heiligen Abendmahls, in deren Mittelpunkt eine Originalmonstranz steht, sowie die Freskomalerei des letzten Abendmahls, ein Werk von Miquel Farré (1947-1949).


5. Ausstellung
zur Figur Christus´ und insbesondere in Hinsicht auf das Heilige Tuch, sowie über die Geschichte des Gotteshauses. Da der Be-such nur in Begleitung möglich ist, ist dieser unter der Telefonnummer 93 417 56 86 vorher anzumelden.


6. Die Wallfahrtskapelle
wurde 1886 erbaut. Auch wenn sie über keinen künstlerischen Wert verfügt, ist sie doch in zwei Hinsichten von In-teresse: Sie ist der Markstein für genau die Stelle, an der der Berg seinen höchsten Punkt vor der Erbauung erreichte (518 Meter), und ab dem genannten Jahr wurde sie dem Heiligen Herzen Jesus´ gewidmet. Bevor der erste Stein dieses großartigen Baus gelegt wurde, vergingen sechzehneinhalb Jahre, und bis es zu der Errichtung an sich kam, verstrichen ganze achtzehn Jahre.


7.
Im Inneren der Kirche, in de-ren oberen Teil ein durch die filigra-nartigen Glasfenster abgetöntes Licht herrscht, ragt das große Kruzifix hervor, das fast in Planformat stilisiert und ein Werk von Joan Puigdollers ist, und ebenfalls auf gewisser Höhe befinden sich über dem mit einer gewaltigen Pfeifwerkorgel ausgestatteten Chor die Wappenschilder der hispanischen Völker.


8.
An der Fassade ragt das im Schlußstein des Haupteinganges gemeißelte Ebenbild San Michaelis (das neue Engelstor) hervor, welches ein Werk von Arnau ist, und über den Seiteneingängen befinden sich die Ebenbilder der heiligen Theresie de Avila und der heiligen Margarita -María Alacoque. Im oberen Dreieck erscheint  der heilige Juan Bosco, der Profet des Tempels.


9.
Mit einem Fahrstuhl erreicht man die Terrasse, wo man die zwölf Apostel, von denen man sich umgeben sieht, bewundern kann. Diese riesigen Statuen aus Stein wurden José Miret erschaffen, welcher auch der Schöpfer des großen Bronzebildes ist, das das gesamte Bauwerk krönt, und zu dem man über eine Innentreppe zum Hauptturm hinauf gelangt.
 


10.
Von der Terrasse aus, und noch  besser von dem Balkon, der sich gleich neben dem Bronzebild befindet, hat man einen herrlichen Überblick über die Stadt Barcelona.

 

 

Der Tempel vom Tibidabo

08035 Barcelone

 

Informationen:

Tf. 93 417 56 86 e 93 417 49 04 / Fax 93 434 01 90

Electronic Mail: dir.tibidabo@salesians.info

web Page: www.templotibidabo.org